Schuldenfrei 2026 – dieses Ziel habe ich mir bewusst gesetzt. Nicht, weil ich es liebe, mich unter Druck zu setzen, sondern aus dem Wunsch nach Freiheit, Klarheit und Verantwortung.
Ich habe mich im letzten Jahr geoutet. Als Mensch, der Schulden hat. In meinem Jahresrückblick habe ich auch darüber geschrieben.
Wenn du das verpasst hast, kannst du dir hier das entsprechende Video ansehen.
Und bevor du jetzt innerlich denkst: „Wie kann man denn so etwas öffentlich sagen?“ lass mich dir kurz erklären, warum ich genau das tue.
Nicht, um Aufmerksamkeit zu bekommen, nicht, um Mitleid zu erzeugen und auch nicht, um mich zu rechtfertigen.
Sondern, weil Schulden ein Thema sind, über das viele schweigen –
obwohl es ihr Leben, ihre Entscheidungen und ihr inneres Erleben massiv beeinflusst.
Gerade bei selbstständigen Menschen.
Gerade bei Menschen mit Verantwortung.
Gerade bei denen, bei denen es nach außen „eigentlich läuft“.
Dieser Text ist kein Drama. Er ist auch kein Geständnis im klassischen Sinn.
Er ist eine Einordnung und damit eine bewusste Entscheidung, offen darüber zu sprechen,
wie es dazu kam, was das mit mir gemacht hat und warum mein Motto für 2026 lautet:
ICH BIN SCHULDENFREI.
Nicht als Versprechen.
Nicht als Druck.
Sondern als Richtung.
Wenn du weiterliest, bekommst du keine Hochglanz-Story,s ondern den echten Hintergrund zu Entscheidungen, die von außen oft viel einfacher wirken, als sie von innen waren.
Und die Geschichte beginnt nicht mit einem Fehltritt – sondern mit einem Menschen, der mich sehr früh geprägt hat.
Mein Opa – mein Leitstern im Umgang mit Finanzen
Mein Opa war der kaufmännische Werksleiter eines Kaliwerks. Und ein echtes Vorbild, was Finanzen, aber auch den Umgang mit Verantwortung angeht. Er hat in seinem Leben viel durchgemacht. Und vielleicht gerade deshalb war ihm eines besonders wichtig:
Dass es seinem Enkelkind gut geht – ohne den Bezug zu verlieren.

Ich habe schon früh Taschengeld von ihm bekommen. Nicht wenig. Aber es war an eine Bedingung geknüpft.
Ich bekam von ihm ein eigenes, liniertes Buch.
Und von der ersten Taschengeldzahlung an sollte ich Buch darüber führen.
Auf jeder Seite zog ich mir rechts drei Spalten:
- Einnahmen
- Ausgaben
- Gesamt
Wenn ich 100 D-Mark bekam, trug ich sie bei Einnahmen ein – und schrieb bei Gesamt: 100 DM.
Kaufte ich mir eine Wendy für 2,50 DM, stand dort:
- Wendy – Ausgabe: 2,50 DM – Gesamt: 97,50 DM
So ging das weiter.
Seite für Seite. Ausgabe für Ausgabe.
Auf diese Weise lernte ich, mit Geld umzugehen.
Und ja – mein Opa hatte gleichzeitig die Kontrolle, dass ich mir keinen völligen Quatsch kaufte 🤫
Aber viel wichtiger:
Ich habe früh gelernt, dass Geld nichts Diffuses ist.
Nichts Bedrohliches.
Sondern etwas, das man sehen, verstehen und verantworten kann.
Dieses kleine Buch war kein Kontrollinstrument. Es war mein erster Kontakt mit Übersicht und Kontrolle.
Und diese Haltung – hinzuschauen statt wegzuschieben – hat mich bis heute begleitet.
Ordnung, Selbstständigkeit & finanzielle Systeme
Ich wurde älter.
Aber das System meines Opas blieb.
Auch als Teenager und junge Erwachsene habe ich meine Einnahmen und Ausgaben weiter dokumentiert. Es war Gewohnheit, diese Dinge zu tun. Ich brauchte mir keine Termine setzen, ich habe es einfach gemacht. Zwischendurch, aber immer korrekt. Geld hatte für mich immer etwas sehr Konkretes. Etwas, das man einteilen, planen und lenken kann. Geld konnte man kontrollieren.
Als ich mich 2008 selbstständig machte, musste ich diese Struktur weiterentwickeln.
Denn plötzlich war Geld nicht mehr nur Taschengeld oder Nebenjob-Einkommen, sondern Unternehmensgrundlage.
Ich begann, meine Einnahmen und Ausgaben getrennt zu erfassen.
Nicht mehr alles auf einer Seite, sondern strukturiert:
- Einnahmen auf der einen Seite
- Ausgaben auf der anderen Seite
- und am Ende wurden die Summen zusammengeführt
Parallel dazu fing ich an zu budgetieren.
Budgetieren heißt: Geld bekommt vorher eine Aufgabe. Nicht erst im Nachhinein – sondern bewusst im Voraus geplant.
Ich arbeitete mit Umschlägen:
- vier Umschläge für Lebensmittel
- ein Umschlag fürs Tanken
- ein Umschlag für Kleidung
- ein Umschlag für Sonstiges etc…
Was im Umschlag war, durfte in dem entsprechenden Zeitraum ausgegeben werden. Was nicht drin war, eben nicht. Was übrig war, wanderte in den nächsten Monat oder wurde in mein Sparschwein getan.
Zusätzlich legte ich mehrere Tagesgeldkonten an. Für Dinge, von denen ich wusste, dass sie kommen würden:
- jährliche Zahlungen
- Notfälle wie Tierarztrechnungen
- Autoreparaturen
- unerwartete Ausgaben…
Und es gab ein besonderes Konto: mein Dream-Konto. Dorthin wanderte alles, was nach Budget und Rücklagen übrig blieb – für größere Wünsche und Träume. Einer davon war lange Zeit eine Breetz Cloud 7.
Diesen Traum habe ich mir bis heute nicht erfüllt, aber er steht immer noch da. Aber nicht, weil ich plötzlich alles hingeschmissen habe…
Sondern weil etwas passierte, das meine gesamte Struktur – und mein bis dahin gut funktionierendes System – auf eine harte Probe stellen sollte.
Denn dann kam der Punkt, an dem Ordnung allein nicht mehr ausreichte.
👉 Ich kaufte einen Hof.
Der Wendepunkt: Warum ich einen Hof kaufen musste
2015 war ein Jahr voller Umbrüche. Aber der eigentliche Auslöser lag schon ein Jahr früher.
2014 gab es auf dem damals von mir angemieteten Hofteil einen Vorfall, der mein gesamtes Leben auf den Kopf stellte.
Ich stand mit einem Kind auf einem Pony auf dem Reitplatz.
Ein ganz normaler Moment im Alltag – bis es plötzlich wuuuuuuuuuuuuusch machte.
Eine etwa 1,5 Quadratmeter große Dachplatte löste sich von der Scheune und krachte direkt neben uns auf den Reitplatz.😱😱😱
Mein Pony reagierte – zum Glück – genau so, wie ich es ihm über Jahre beigebracht hatte.
Es entspannte sich innerlich und „dachte“ vermutlich: Ach, das ist bestimmt wieder nur eine Übung.
Mein Puls hingegen war im Orbit.
Denn in diesem Moment wurde mir schlagartig klar, was hier gerade passiert war – und was hätte passieren können.
Ich trug Verantwortung.
Für Kinder.
Für Pferde.
Für mein Team.
Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ich mit neun Mitarbeitenden, auf drei Reitplätzen, mit rund 165 Kindern pro Woche.
Ich sperrte sofort alle Reitplätze rund um die Scheune. Von einem Moment auf den anderen war klar: So kann es nicht weitergehen.
Wir arbeiteten ab da nur noch im Gelände. Aus Sicherheitsgründen.
Ich wandte mich an meinen Vermieter. Doch er weigerte sich, das Dach zu reparieren. 😨
Und damit war die Lage eindeutig.
Ich musste dort weg.
Nicht irgendwann.
Nicht perspektivisch.
Sondern zeitnah.
Mit 14 Pferden konnte ich nicht „mal eben“ irgendwo eine Wiese pachten. Ein Umzug in einen großen Einsteller-Stall war durch meine Selbständigkeit ebenfalls keine Option. Ein Weiterarbeiten unter diesen Bedingungen aber erst recht nicht.
Also traf ich eine Entscheidung unter Druck.
Ich kaufte einen Hof.
Rund 50 Kilometer entfernt.
In einer Gegend, in die ich nie wollte.
Und damit begann ein neues Kapitel meines Lebens.
Ein neuer Hof – und ein neues, verschuldetes Leben
Ich stand plötzlich da –mit einem eigenen Hof, in einer Gegend, in der ich nie leben wollte, mit 14 Pferden, und mit Schulden.




Der Druck war enorm.
Aber ich dachte: Mein Konzept ist gut. Das wird schon.
Es wurde nicht.
An meinem neuen Standort erlebte ich zum ersten Mal ganz unmittelbar, wie sich Fremdsein anfühlt. Und ja – es waren nur 50 Kilometer Richtung Süden.
Ich veröffentlichte meinen ersten Beitrag zum Umzug am 04.02.2015. Ein persönlicher Text, voller Hoffnung auf einen Neuanfang.
Direkt darunter erschien ein Kommentar von jemandem, den ich nicht kannte.
Ich würde Lügen verbreiten. Es sei kein Traum-Ausreitgelände. Hier gäbe es nur Schotterwege.
Was dieser Mensch nicht wusste:
Wenn man sich mit Landwirten gut stellt, darf man auch – am Rand – deren Felder nutzen. Das war Teil der Vereinbarung mit dem Verkäufer, selbst Landwirt vor Ort.
Aber all das spielte keine Rolle.
Was ankam, war kein Willkommen, sondern Ablehnung.
Sehr deutlich wurde mir gezeigt, was man dort von den „neuen Städtern“ hielt.
Gleichzeitig lief mein Angebot nicht an. Die Menschen vor Ort buchten nicht. Empfehlungen blieben aus. Und zum ersten Mal spürte ich diesen Gedanken, der sich leise, aber hartnäckig einnistete:
Was, wenn ich das hier nicht gestemmt bekomme?
Ich hatte Verantwortung für mein Unternehmen, für meine Tiere, für die Menschen, die von mir abhängig waren.
Und plötzlich waren die Schulden nicht mehr nur eine Zahl, die man kontrollieren konnte.
Sie waren ein Gefühl.
Was dieser Druck mit mir gemacht hat
In den Jahren danach habe ich vieles verändert:
- Ich habe meine Angebote umstrukturiert.
- Ich habe mich unabhängiger gemacht – vom Standort, von der Region, von den Menschen vor Ort.
- Ich habe neue Wege gefunden, zu arbeiten und zu wirken.
Nach außen sah es irgendwann wieder stabil aus. Und objektiv war es das auch.
Aber dieser Druck, der sich damals aufgebaut hatte, der blieb.
Ich habe reflektiert und analysiert. Ich habe mir erklärt, warum alles so gekommen ist, wie es gekommen ist. Und irgendwann habe ich es akzeptiert.
Doch im November dieses Jahres, auf der Rückfahrt von einer Veranstaltung einer meiner Mentorinnen, passierte etwas.
Es war, als würde mir jemand mit einem großen Holzhammer vor den Schädel hauen:
Mir fiel es sprichwörtlich wie Schuppen von den Augen.
Das, was mich all die Jahre am meisten blockiert hat, waren nicht die Umstände, nicht der Standort, nicht die äußeren Herausforderungen.
Es waren die Schulden.
Und der permanente Druck, der mit ihnen einherging.
Nicht sichtbar für andere, aber ständig präsent für mich.
Und in diesem Moment wurde mir klar:
Wenn ich wirklich frei arbeiten, entscheiden und leben will, dann muss ich hier ansetzen.
Nicht irgendwann.
Sondern JETZT
Zur Klarstellung: Es läuft – aber ich bin trotzdem nicht frei
An dieser Stelle ist mir eines wichtig klarzustellen.
👉 Meine laufenden Kosten sind gedeckt.
👉 Ich kann ruhig schlafen.
👉 Ich bin handlungsfähig.
Nach außen betrachtet „läuft es“. Und objektiv stimmt das auch.
Und trotzdem verändern Schulden etwas.
Nicht unbedingt auf dem Konto – sondern im Kopf.
Sie machen enger. Sie schränken Freiheit ein. Sie lassen Entscheidungen schwerer werden, selbst dann, wenn objektiv alles passt.
Es ist dieses leise Hintergrundrauschen, das ständig da ist:
„Ich könnte, aber sollte ich?“
„Was, wenn etwas Unerwartetes passiert?“
„Wie lange trage ich das noch?“
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen funktionieren und frei sein.
Hinzu kommt etwas, das ich nicht ausklammern kann – und auch nicht will.
Ich habe 2017 aufgrund der mentalen Dauerbelastung Multiple Sklerose entwickelt.
Das bedeutet:
Ich muss heute sehr bewusst mit mir umgehen. Mit meiner Energie. Mit Stress. Mit innerem Druck.
Und ich merke immer deutlicher:
Diese Schulden sind ein Faktor, der mich belastet.
Ich möchte nie wieder in einer Situation sein, in der ich mich innerlich abhängig fühle.
Nicht, weil alles schlecht ist, sondern weil es besser gehen darf.
Und genau aus diesem Grund habe ich eine klare Entscheidung getroffen.
👉 Mein Motto für 2026 lautet: ICH BIN SCHULDENFREI.
Nicht als Versprechen an andere.
Sondern als Verpflichtung mir selbst gegenüber.
Schuldenfrei 2026 – mein Motto für mehr innere Ruhe
Vielleicht nicht mathematisch auf die letzte Kommastelle. Aber innerlich. Strukturell. In meiner Haltung.
Denn je näher ich diesem Ziel komme, desto mehr Leichtigkeit kehrt zurück.
Je näher ich diesem Ziel komme, desto freier werden Entscheidungen. Und desto ruhiger wird mein inneres System.
Und genau darum geht es.
Dieses Motto ist kein Druckmittel. Kein „Ich muss jetzt“. Sondern eine bewusste Ausrichtung.
Ein inneres Bild von mir selbst, das ich wieder aus der Versenkung hervorhole:
als Mensch, der für begehrenswerte Dinge spart – und nicht davon lebt, dass andere ihm etwas vorfinanzieren.
Damit dieses Motto nicht nur ein schöner Satz bleibt, habe ich mir sehr konkret angeschaut, was das in meinem Alltag bedeutet.
Was „Schuldenfrei 2026“ konkret für mich bedeutet
A) Finanzen und Buchhaltung haben oberste Priorität
Nicht irgendwann. Nicht „wenn Zeit ist“. Sondern fest eingeplant.
Ganz konkret heißt das:
-
Wöchentliche Buchhaltung – immer freitags.
Die Buchhaltung, die ich lange eher stiefmütterlich behandelt habe, bekommt einen festen Platz in meinem Kalender. -
Tägliche Pflege meines digitalen Cashbooks.
Damit ich jederzeit weiß, wo ich stehe – ohne Druck, ohne Wegschauen. -
Bewusste Verteilung meiner Einnahmen.
Ein Teil meiner Einnahmen wird direkt geblockt – für zusätzliche Schuldentilgung. Nicht erst am Monatsende, sondern von Anfang an. -
Weniger Abhängigkeit von großen Launches.
Meine bestehenden Produkte werden besser in kontinuierliche Promotion-Kampagnen eingebunden, damit mein Business nicht nur von Highlights wie großen Challenges oder Workshops lebt. -
Preise anheben – und künftig regelmäßig anpassen.
In den letzten Jahren ist alles teurer geworden.
Nur meine Kurse nicht.Dieser Schritt war überfällig.
Ab jetzt werde ich meine Preise jährlich anpassen – ähnlich wie beim Mindestlohn.
Nicht aus Gier, sondern aus Verantwortung für meine Arbeit, meine Energie und meine Gesundheit. - Dadurch brauche ich zwar noch mehr Kunden als aktuell, ABER: Deutlich weniger Kunden, als ich lange dachte.
Ich habe erkannt, dass ich viel weniger Kunden brauche, um meine Ziele zu erreichen.
Weniger volle Lives.
Mehr Ruhe.
Mehr Fokus.
Denn eines ist für mich nicht verhandelbar:
Es darf leicht sein.
Übrigens: Wenn du lernen willst, wie man sauber kalkuliert, damit man nicht jeden Monat von Neuem von unbezahlten Rechnungen verfolgt wird, schau dir gern mal meinen kostenlosen Kalkulations-Workshop an. Da kalkulieren wir deinen Stundensatz, so dass du zukünftig genau weißt, was du für deine Angebote nehmen musst.

B) Schuldenfrei 2026: Schulden abbauen und Rücklagen bilden – bewusst und fachlich fundiert
Auf den ersten Blick klingt das widersprüchlich: Schulden abbauen und gleichzeitig Rücklagen aufbauen?
Genau hier möchte ich kurz innehalten, denn dieser Punkt ist mir besonders wichtig.
Was viele nicht wissen:
Ich habe in meinem Studium 1,5 Jahre Schuldenberatung studiert. Ich dürfte offiziell in diesem Bereich arbeiten und habe das auch schon in der Vergangenheit getan.
Ich kenne also nicht nur Zahlen, Tabellen und Tilgungspläne – sondern auch die Dynamiken dahinter:
- warum Menschen trotz Disziplin scheitern
- warum radikaler Verzicht oft nicht funktioniert
- warum psychischer Druck finanzielle Probleme verstärkt, statt sie zu lösen
Aus genau diesem Wissen heraus treffe ich meine Entscheidung.
Schulden abzubauen funktioniert nicht nachhaltig, wenn gleichzeitig keine emotionale und finanzielle Sicherheit entsteht.
Menschen, die sich alles verbieten,
- geraten schneller unter Stress
- treffen schlechtere Entscheidungen
- verlieren den Überblick
- und rutschen leichter in neue Engpässe
Nicht, weil sie unfähig sind, sondern weil das System sie unter Druck setzt.
Deshalb werde ich meine Ausgaben reduzieren – ja. Aber ich werde mich dabei nicht selbst vergessen.
Bevor ich mich ausschließlich auf zusätzliche Schuldentilgung fokussiere, werde ich bewusst Rücklagen aufbauen.
Für ganz normale Lebensbereiche:
- Urlaub (ich möchte so gern nach Canada…)
- Hobbys
- Wohnen
- Lebensqualität
Meine Ausgabenliste wird dadurch möglicherweise erst einmal wachsen. Aber sie wächst nicht unkontrolliert – sie bildet ein stabiles Fundament.
Ein Fundament, das mir erlaubt,
- Schulden abzubauen
- zusätzliche Tilgung zu leisten
- ohne innerlich ständig im Konflikt zu stehen zwischen
„Ich sollte sparen“
und
„Ich brauche das gerade wirklich.“
Zusätzlich geplant für 2026 ist eine konkrete Investition:
die Befestigung des Race-Tracks.
Auch dafür werden gezielt Gelder zurückgelegt. Nicht, weil ich mir „noch etwas gönnen will“, sondern weil Wachstum und Verantwortung für mich zusammengehören.
Schuldenfrei werden heißt für mich nicht, alles andere auszublenden. Sondern ein stabiles, tragfähiges System aufzubauen, in dem Schuldentilgung möglich ist, ohne dass mein Leben dabei eingeschränkter wird.
C) Mein Commitment: Ich mache diesen Weg sichtbar
Ich habe mich bewusst entschieden, diesen Weg nicht still und heimlich zu gehen.
Eigentlich ist das ein Thema, über das man nicht spricht. Über Schulden redet man nicht. Über den Druck, der damit einher geht, schon gar nicht.
Aber: Ich war und bin in vielen Bereichen meines Lebens Vorbild für andere gewesen – im Umgang mit Pferden, mit Ängsten, mit Selbstständigkeit und mit Verantwortung.
Und genau deshalb möchte ich diesen Teil nicht ausklammern.
Ich committe mich dazu, meinen Weg zu „Schuldenfrei 2026“ hier im Blog regelmäßig zu dokumentieren.
Nicht als Erfolgsstory. Nicht als Selbstoptimierungsprojekt. Und ganz sicher nicht als „So musst du das auch machen“.
Sondern als echter Prozess.
Mit Fortschritten. Mit Phasen, in denen es leichter geht. Und mit Momenten, in denen es hakt.
Ich teile:
- was (für mich) funktioniert
- was sich verändert
- welche Entscheidungen sich im Alltag bewähren
- und wo ich neu nachjustieren muss
Nicht perfekt. Aber ehrlich.
Mir geht es dabei nicht um Kontrolle von außen, sondern um Verbindlichkeit nach innen.
Denn wer etwas sichtbar macht, bleibt eher dran. Und wer Prozesse teilt, schafft Raum für andere, sich selbst ehrlicher zu betrachten – ohne Scham, ohne Vergleich.
Wenn du mich 2026 auf diesem Weg begleiten möchtest, wenn dich interessiert, wie finanzielle Klarheit, Verantwortung und Leichtigkeit im echten Leben zusammenfinden können, dann lade ich dich ein, dabei zu sein.
👉 Melde dich gern zu meinem Newsletter an.
Dort erfährst du, wenn es neue Updates gibt – und bekommst Einblicke, die hier im Blog ihren Anfang nehmen.
Nicht, weil ich versprechen kann, dass alles glatt läuft, sondern weil ich weiß:
Je näher ich diesem Ziel komme, desto größer wird die Freiheit, die dahinter wartet.
Und genau darum geht es.
Schlussgedanke: Warum dieses Ziel für mich so viel mehr ist als eine Zahl
Ob ich Ende 2026 rechnerisch auf den letzten Euro genau schuldenfrei bin, weiß ich nicht.
Und ehrlich gesagt: Das ist auch gar nicht der entscheidende Punkt.
Entscheidend ist, wer ich auf diesem Weg werde. Mein Wunsch ist es, wieder dahin zurück zu kommen, wo ich einmal war.
Ein Mensch, der hinschaut. Der Verantwortung übernimmt. Der nicht verdrängt, sondern gestaltet.
Ein Mensch, der für begehrenswerte Dinge spart – und nicht davon lebt, dass andere ihm etwas vorfinanzieren.
Je näher ich diesem Ziel komme, desto mehr verändert sich mein inneres Erleben:
- Entscheidungen werden ruhiger
- der innere Druck lässt nach
- mein System wird klarer und stabiler
Nicht, weil plötzlich alles perfekt ist, sondern weil ich mir selbst wieder vertraue.
Dieses Ziel schenkt mir Lebensqualität. Nicht irgendwann „danach“, sondern schon jetzt – durch jede bewusste Entscheidung, jede klare Grenze und jedes Stück Verantwortung, das ich mir zurückhole.
Und genau deshalb gehe ich diesen Weg.
Nicht, um etwas zu beweisen.
Sondern um mir selbst ein Leben zu bauen, das sich frei anfühlt – von innen heraus.