#Pfrohe Weihnachten – 16 Pfragen von Pferdebloggern

#Pfrohe Weihnachten – 16 Pfragen von Pferdebloggern

Bitte stell dich und deine FB-Seite kurz vor!
Mein Name ist Marina Lange, ich bin Beziehungscoach für Mensch und Pferd. Auf meiner Seite findest du Beiträge zum Thema Angst beim Reiten, Angstbewältigung und Aufbau von Bindung und Beziehung zu deinem Pferd 🙂

Warum tust du das, was du tust? Findet man dich außer auf Facebook noch woanders im Netz?
Ich tue das was ich tue, weil ich es liebe! Ich arbeite seit vielen Jahren mit Menschen und Pferden (schon mehr als ein Jahrzehnt!) und besonders die Arbeit mit Angstreitern ist mir in den letzten Jahren immer mehr ans Herz gewachsen. Neben Facebook findest du mich auch auf youtube: https://youtube.com/MarinaLange oder auch auf instagram: https://instagram.com/erfolgreichmitpferden

Erzähl mir von deinem Pferd!
Von welchem der Vielen *lach* Wir haben aktuell 15 Pferde auf der Naturalkids® Ranch… vom Shetty bis zum Quarter Horse ist da alles bei. Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Größen, unterschiedliche Altersstufen – Wenn du Details wissen möchtest, frag mich einfach 😉

Was zieht dich an Pferden an?
Die Tatsache, dass sie immer ehrlich sind. Sie lügen nicht, sie sind nicht intrigant, sie kennen keinen Sarkasmus und keine Ironie (meine größte Schwäche unter der ich in der Kindheit extrem litt) und sie sind gleichzeitig so warmherzig und empathisch und geben einem immer ehrliches Feedback.

Was wünschst du dir für die Pferdewelt?
Ich wünsche mir, dass die Menschen erkennen, dass Pferde mehr sind als ein Sportgerät, das man benutzt und wenn man keinen Spaß mehr dran hat, einfach verkauft. Ich möchte, dass die Menschen erkennen, dass Pferde eigene Bedürfnisse haben und dass man durch die Befriedigung dieser Bedürfnisse das Herz des Pferdes gewinnt. Das ist das größte Geschenk, was das Pferd uns machen kann!

Was machst du so, wenn du mal nicht beim Pferd bist, Pferdebücher liest oder Pferdefilme schaust?
Ich liebe LARP (auch wenn das in den letzten Jahren deutlich zu kurz gekommen ist) – LARP heißt Live Action Role Play. Meine Lieblingsrolle ist der ängstliche, wortwitzige Eisgoblin „Gus Fraba“. Aber es gibt da auch noch den Goblin mit Waschzwang oder den bibelfesten Ork…
Was zu meinem Leben auch dazu gehört und was ich nicht mehr wegdenken möchte ist der Glaube. Ich habe vor ein paar Jahren meinen Weg zum Glauben gefunden und seither hat sich so viel verändert!

Was siehst Du gerade von der Oberkante Deines Handys/Laptops aus?
Die große Scheune meines Nachbarn 🙂 Mein Büro zeigt zur Dorfstraße und die Sonne blendet mich gerade 🙂

Wofür bezüglich Pferd hast Du in dieser Woche Geld ausgegeben?
Frag lieber, wofür ich in dieser Woche Geld ausgegeben habe, das NICHT für Pferde war *lach* Wenn man hauptberuflich mit Pferden arbeitet, gibt man IMMER Geld aus. Jeden Tag! Ich habe diese Woche das Meiste an Geld für das Weihnachtsessen ausgegeben (Gans und Rotkohl und so…)

Wann hast Du das letzte Mal über Dein Pferd gelacht und warum? Und was bringt dich bei deinem Pferd immer wieder zum Lachen?
Heute morgen – da stand eins meiner Jungpferde (Thoka, ein Rappscheck-Islandwallach) IN der Heuraufe – er ist zu klein, um an das leckere Heu in der Mitte zu kommen, also ist er einfach reingeklettert. Keine Sorge, er macht das öfter und kommt auch immer unbeschadet wieder raus, weil ein Bügel an der Rundraufe fehlt).

Von wem hast Du pferdemäßig im vergangenen Jahr am meisten gelernt?
Von meinem Ex-Hengst Loki 🙂 Er ist eine Herausforderung weil er so ganz anders ist als alle meine anderen Pferde. Ihn vom Zuchthengst zum Reitwallach werden zu lassen, war und ist eine Herausforderung, die aber mit viel Lachen verbunden ist!

Welches Buch liest du immer wieder und warum?
Die Bibel (tatsächlich!) – weil sie Antworten gibt auf Fragen, weil sie Mut macht, weil sie Halt gibt… naja, ich will euch nicht langweilen oder missionieren *g*

Was war dein größter Fehler in der Arbeit mit Pferden?
Die Perspektive des Pferdes nicht zu sehen und zu versuchen, alles durch Zwang und Druck zu erreichen (ist laaaaaaange her!)

Was würdest du am liebsten rückgängig machen, wenn es ginge?
Den Unfall von meinem ersten Pferd Desty.

In welchen Situationen wolltest du schon mal aufgeben?
Den Gedanken ans Aufgeben hat glaub ich jeder mal. Als das Hochwasser meinen Hof überflutet hat – da war ich mal kurz davor, hinzuschmeißen… Aber jeder, der mich kennt, weiß, dass ich so schnell nicht die Flinte ins Korn werfe! Einfach die Perspektive wechseln, dann klappt das schon!

Gibt es eine eindrückliche Situation, die dein Denken in Sachen Pferde um 360 Grad gedreht hat?
Ich glaube es sind die vielen kleinen Situationen, die dazu beigetragen haben, dass sich meine Sichtweise geformt hat. 360Grad nie, weil ich schon seit ich ein Kind bin ethisch und empathisch mit Pferden umgehe. Ich lerne aber jeden Tag dazu, was meinen Weg stabilisiert und festigt.

Ihr lieben, ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

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