Mehr Ideen für den Reitunterricht: Kreative Reitstunden einfach gestalten

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Ideen für den Reitunterricht – kostenlose Reitunterricht-Ideen-Toolbox

Vor einiger Zeit habe ich in meiner Community gefragt, welche Themen euch in eurer reitpädagogischen Arbeit gerade besonders beschäftigen.

Eine Antwort kam ziemlich deutlich:

Ihr sucht mehr Ideen für den Reitunterricht.

Mehr Kreativität, mehr Abwechslung und vor allem Möglichkeiten, aus einfachen Dingen immer wieder neue Reitstunden zu entwickeln.

Und ich kann das sehr gut verstehen.

Wer Woche für Woche Kinder mit Pferden begleitet, braucht schließlich ständig Ideen:

  • Was machen wir heute?
  • Wie kann ich eine Übung verändern, die die Kinder schon kennen?
  • Was mache ich mit einer Gruppe, die heute überhaupt keine Lust auf das hat, was ich vorbereitet habe?
  • Wie kann ich ein bestimmtes Thema spielerisch aufgreifen?
  • Und wie schaffe ich es, dass meine Reitstunden abwechslungsreich bleiben, ohne jedes Mal stundenlang etwas Neues vorzubereiten?

Genau deshalb gibt es meine Reitunterricht-Ideen-Toolbox.

Und die kannst du dir kostenlos herunterladen.

Ideen für den Reitunterricht – kostenlose Reitunterricht-Ideen-Toolbox


Reitunterricht-Ideen-Toolbox kostenlos herunterladen

Aber bevor du das machst, möchte ich dir zeigen, was ich unter kreativem Reitunterricht eigentlich verstehe.

Denn dafür musst du gar nicht ständig das Rad neu erfinden.

Ideen für den Reitunterricht liegen oft direkt vor deiner Nase

Schau dich einmal auf deinem Reitplatz oder in deiner Materialkammer um.

Vielleicht findest du dort:

  • Pylonen
  • Bälle
  • Hula-Hoop-Reifen
  • Wurfsäckchen
  • Markierungsteller
  • einen Würfel

Für sich genommen ist ein Würfel erst einmal einfach nur ein Würfel.

Für eine Reitpädagogin kann er ein ziemlich geniales Werkzeug sein.

Du könntest zum Beispiel würfeln lassen …

  • wie viele Schritte ein Kind mit seinem Pony gehen soll,
  • welche Station eines Parcours als Nächstes besucht wird,
  • wie oft eine bestimmte Bewegung ausgeführt wird,
  • welche Aufgabe aus mehreren Möglichkeiten ausgewählt wird,
  • wie viele Gegenstände eingesammelt werden sollen.

Plötzlich ist der Würfel kein Würfel mehr.

Er ist ein Ideengeber.

Und genau das ist der entscheidende Punkt.

Du brauchst nicht für jede Reitstunde eine komplett neue Idee

Ich glaube, genau hier machen wir uns die Arbeit manchmal schwerer, als sie sein müsste.

Wenn wir an abwechslungsreichen Kinderreitunterricht denken, denken wir schnell:

Ich brauche etwas Neues.

Dabei reicht es häufig, etwas Bekanntes neu zu kombinieren, zu verändern oder in einen anderen Zusammenhang zu setzen.

Das funktioniert mit Materialien.

Und es funktioniert genauso gut mit Dingen, die Kinder ohnehin kennen.

Aus einem Kinderspiel wird eine Reitpädagogik-Idee

Nehmen wir ein völlig simples Beispiel:

„Ich sehe was, was du nicht siehst.“

Das kennen die meisten Kinder.

Und jetzt nimm dieses Spiel mit auf den Pferdehof.

Schon kannst du daraus ganz unterschiedliche Aufgaben entwickeln.

Zum Beispiel:

  • „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das gehört zur Putzkiste.“
  • „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das befindet sich am Körper unseres Ponys.“
  • „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das brauchen wir zum Reiten.“
  • „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist heute auf unserem Reitplatz aufgebaut.“

Du kannst das Spiel beim Putzen einsetzen.

Bei der Pferdekunde.

Auf dem Reitplatz.

Beim Warten auf ein anderes Kind.

In einer Gruppenstunde.

Und plötzlich hast du aus einem einzigen bekannten Kinderspiel zahlreiche Möglichkeiten entwickelt.

Genau deshalb findest du in meiner Toolbox beispielsweise auch bekannte Kinderspiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Fischer, Fischer“, „Ich packe meinen Koffer“, Ringstechen oder Tic-Tac-Toe als Ausgangspunkt für eigene Ideen.

Kreativität bedeutet auch: unterschiedliche Zugänge schaffen

Das Ganze hat für mich noch einen viel wichtigeren Grund als bloße Abwechslung.

Kinder sind unterschiedlich.

Was ein Kind sofort begeistert, lässt ein anderes völlig kalt.

Das eine Kind liebt Bewegung.

Das nächste Geschichten.

Ein anderes Kind möchte ausprobieren.

Manche Kinder reagieren begeistert auf Musik oder Bilder.

Und manchmal funktioniert eine Aufgabe einfach nicht so, wie wir uns das bei der Vorbereitung vorgestellt haben.

Je größer mein eigener Werkzeugkasten ist, desto leichter kann ich reagieren.

Dann habe ich Möglichkeiten.

Ich kann eine Aufgabe verändern.

Ein anderes Material einsetzen.

Aus einer Einzelaufgabe eine Teamaufgabe machen.

Ein Bild verwenden.

Musik einsetzen.

Eine kleine Geschichte daraus entwickeln.

Oder eine völlig andere Methode wählen.

Deshalb besteht meine Reitunterricht-Ideen-Toolbox auch aus verschiedenen Kategorien.

Neben bunten Materialien findest du dort beispielsweise audio-visuelle Hilfsmittel wie Kinderlieder, Memory-Karten, Suchbilder, Phantasiereisen, Bilderrätsel oder Instrumente.

Eine gute Reitstunde endet außerdem nicht mit der letzten Runde

Ein Bereich wird bei der Ideensuche erstaunlich oft vergessen:

Wie erfahre ich eigentlich, was bei den Kindern angekommen ist?

Auch dafür können wir kreativ arbeiten.

Statt am Ende nur zu fragen:

„Hat es euch gefallen?“

… und fünf Kinder rufen „Jaaaa!“, können wir beispielsweise ein Stimmungsbarometer benutzen.

Oder einen Zahlenstrahl.

Ein Blitzlicht.

Daumen hoch oder runter.

„Was habe ich heute gelernt?“

„Worauf bin ich heute stolz?“

„Was war mein Highlight des Tages?“

Auch solche Feedbackmethoden gehören deshalb in meine Toolbox.

Denn Reitpädagogik besteht für mich aus sehr viel mehr als der Frage:

Was machen wir heute mit dem Pony?

Der eigentliche Trick: Sammle Werkzeuge statt fertiger Stunden

Das ist vielleicht der wichtigste Gedanke, den ich dir mit diesem Artikel mitgeben möchte.

Du könntest natürlich versuchen, für die nächsten Jahre hunderte fertige Reitstunden zu sammeln.

Du kannst dir aber auch einen Werkzeugkasten aufbauen.

Einen Fundus aus:

  • Materialien
  • Spielen
  • Methoden
  • Bildern und Musik
  • Anreizen
  • Feedbackmöglichkeiten

Und daraus entstehen immer wieder neue Kombinationen.

Ein Hula-Hoop-Reifen kann heute Teil eines Parcours sein.

Nächste Woche wird daraus eine Zielscheibe.

Danach eine Insel in einer Geschichte.

Und irgendwann markiert er vielleicht einen Platz für eine ganz bestimmte Aufgabe.

Der Gegenstand bleibt derselbe. Die Möglichkeiten verändern sich.

Genau diese Art zu denken macht die Vorbereitung auf Dauer viel leichter.

Deshalb schenke ich dir meine Reitunterricht-Ideen-Toolbox

Ich habe einige der Werkzeuge, die wir selbst in unserer Arbeit nutzen, für dich gesammelt.

Darin findest du Anregungen aus fünf Bereichen:

  • Bunte Materialien mit hohem Aufforderungscharakter
  • Audio-visuelle Hilfsmittel für weitere Zugänge und Abwechslung
  • Vielfältige Kinderspiele, die du für die Arbeit auf und mit dem Pferd abwandeln kannst
  • Belohnungssysteme und Anreize, mit denen sich auch weniger beliebte Aufgaben anders gestalten lassen
  • Feedbackmethoden, mit denen du herausfinden kannst, was deine Kinder aus einer Stunde mitnehmen

Die Toolbox ist komplett kostenlos.

Du kannst sie herunterladen, durchstöbern und dir anschließend überlegen:

Was davon habe ich eigentlich schon zu Hause – und was könnte ich daraus in meiner nächsten Reitstunde machen?


Ja, ich möchte die kostenlose Reitunterricht-Ideen-Toolbox

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Kombinieren!

Deine Marina

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