Was ist Reitpädagogik? Der vollständige Leitfaden

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Ein Kind rutscht rückwärts vom Therapiepferd Desty – Vertrauen und Mut als pädagogischer Kern bei Naturalkids®

Das Wichtigste in Kürze: Reitpädagogik ist eine pädagogisch fundierte, tiergestützte Methode, bei der das Pferd als Co-Pädagoge eingesetzt wird, um Kinder in ihrer sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung zu fördern. Es geht nicht darum, perfekt reiten zu lernen – es geht darum, zu wachsen. Das Pferd reagiert ehrlich und ohne Vorurteil auf das Kind. Genau diese Reaktion ist unser wertvollstes Werkzeug.

Was ist Reitpädagogik?

Reitpädagogik dient dazu, Menschen – vorrangig Kinder mit oder ohne Einschränkungen – in ihrer Sozialisation und Entwicklung zu fördern und sie so bestmöglich auf das Erwachsenwerden mit allen gesellschaftlichen Anforderungen vorzubereiten.

Das klingt groß. Ist es auch.

Denn was passiert, wenn ein sechsjähriges Kind zum ersten Mal alleine auf einem Pferd sitzt, das größer ist als sein Vater, und lernt, ruhig zu atmen, damit das Pferd ruhig bleibt? Es lernt Selbstregulation. Nicht aus einem Buch. Nicht weil ein Erwachsener es sagt. Sondern weil ein 500-Kilogramm-Lebewesen ihm direkt und unmittelbar zurückspiegelt: Deine innere Welt beeinflusst die Welt um dich herum.

Das ist Reitpädagogik.

In der Reitpädagogik fördern wir gezielt:

  • Soziale Kompetenzen: Teamfähigkeit, Rücksichtnahme, Konfliktfähigkeit
  • Emotionale Kompetenzen: Selbstbewusstsein, Frustrationstoleranz, Ausdauer, Geduld
  • Kognitive Kompetenzen: Konzentration, Problemlösefähigkeit, Handlungsplanung
  • Motorische Kompetenzen: Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Koordination
  • Sensorische Integration: Alle Sinne werden durch die Arbeit mit dem Pferd angesprochen – Tast-, Gleichgewichts-, Tiefensensibilitätssinn

Diese Förderung geschieht nicht im Klassenzimmer, nicht mit Arbeitsblättern, nicht durch Erklärungen. Sie geschieht im Kontakt mit einem lebendigen Wesen, das keine schlechten Tage verbirgt und keine sozialen Masken trägt.

Das Pferd als Co-Pädagoge – warum das mehr ist als ein schöner Satz

Der Begriff „Co-Pädagoge“ ist in der Reitpädagogik nicht Marketingsprache. Er ist eine präzise fachliche Beschreibung.

Das Pferd spiegelt. Es reagiert auf das, was ein Kind mitbringt – auf Unruhe, Unsicherheit, Aggression, aber auch auf Ruhe, Klarheit und Selbstvertrauen. Und es tut das ohne Absicht, ohne Beurteilung, ohne dass das Kind es als „unfair“ oder „gemein“ erleben kann.

Wenn ein Kind wütend ist und ein klassischer Therapeut sagt „du bist gerade sehr aufgewühlt“ – wird das Kind oft abblocken. Wenn ein Pferd bei einem aufgewühlten Kind unruhig wird, drei Schritte zur Seite geht, ja sogar hektisch wird – dann erlebt das Kind seine eigene Wirkung auf die Welt. Ohne Filter. Ohne Interpretation. Direkt.

Das macht das Pferd zu einem diagnostischen Instrument.

Wenn ich als Reitpädagogin beobachte, wie ein Pferd auf ein bestimmtes Kind reagiert, sehe ich in Echtzeit: Wo ist dieses Kind gerade? Was trägt es heute mit? Wo kann ich ansetzen?

Deshalb ist es entscheidend, dass unsere Pferde gut ausgebildet, aber nicht abgestumpft sind. Ein Pferd, das durch tausend Reitschulstunden müde und gleichgültig geworden ist, spiegelt nicht mehr. Es funktioniert nur noch. Das nützt der Reitpädagogik gar nichts.

Unsere Pferde sollen mit wachem Blick auf jedes Kind reagieren. Diese Reaktion ist kein Problem – sie ist der Kern unserer Arbeit.

Mädchen mit Reithelm schaut mit strahlendem Gesicht zum Pferd – echter Begegnungsmoment in der Reitpädagogik bei Naturalkids®

Reitpädagogik, Reitschule, Reittherapie – was ist der Unterschied?

Diese Frage kommt ständig. Und sie ist berechtigt, denn die drei Begriffe werden im Alltag wild durcheinandergeworfen – selbst von Fachleuten.

Reitschule Reitpädagogik Reittherapie
Ziel Reiten lernen, Leistung Persönlichkeitsentwicklung Therapie von Störungen/Erkrankungen
Fokus Technik, Abzeichen Soziale & emotionale Kompetenzen Klinische Befunde, Diagnosen
Pferd Lehrmittel Co-Pädagoge Therapeutisches Medium
Zielgruppe Alle, die reiten lernen wollen Kinder und Jugendliche (mit/ohne Einschränkungen) Menschen mit klinischen Diagnosen
Grundberuf FN-Trainer-Lizenz Pädagogische Ausbildung + Reitpädagogik-Qualifikation Therapeutischer Grundberuf + Zusatzqualifikation
Reiten nötig? Ja, Kerninhalt Nicht zwingend Nicht zwingend

Die praktische Kurzformel:

  • Reitschule = Ich lerne, das Pferd zu steuern
  • Reitpädagogik = Das Pferd hilft mir, mich selbst besser kennenzulernen
  • Reittherapie = Das Pferd wird therapeutisch im Rahmen einer klinischen Behandlung eingesetzt

Eine Reitpädagogin ist keine Therapeutin. Sie braucht keinen therapeutischen Grundberuf.

Was sie aber braucht – und was leider nicht selbstverständlich ist: eine echte pädagogische Grundlage. Denn Reitpädagogik ist kein geschützter Beruf. Jede Person kann sich so nennen. Ohne Pädagogikstudium. Ohne therapeutische Ausbildung. Ohne je gelernt zu haben, wie Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen funktionieren.

Das ist kein Einzelfall. Das ist ein strukturelles Problem dieser Branche.

Für Eltern bedeutet das: Nachfragen ist kein Misstrauen – es ist Fürsorge. Zwei Fragen, die du stellen solltest:

Welche pädagogische oder soziale Grundausbildung hat die Person, die mit meinem Kind arbeitet? Und: Wer hat das Konzept entwickelt, nach dem sie ausgebildet wurde – und was ist deren fachlicher Hintergrund?

Ich bin staatlich anerkannte Diplom-Sozialpädagogin, habe jahrelang direkt mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und habe zusätzlich weite Teile der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin durchlaufen, einschließlich bestandener Zwischenprüfung. Für mich ist Reitpädagogik keine Freizeitbeschäftigung mit Zertifikat. Es ist Facharbeit – mit echtem pädagogischen Fundament.

Naturalkids® ist genau deshalb entstanden: weil ich einen Standard setzen wollte, der pädagogische Kompetenz als Voraussetzung begreift – nicht als optionales Extra.

Für wen ist Reitpädagogik?

Reitpädagogik ist keine Nische für „besondere“ Kinder. Sie ist für alle Kinder, weil alle Kinder sich entwickeln.

Kinder ohne diagnostizierten Förderbedarf

Das ist der Großteil. Die Träumer, die in der Schule ständig weg sind mit den Gedanken. Die Schüchternen, die im Gruppengeschehen immer untergehen. Die Leisen, die niemand hört. Die Hochbegabten, die unterfordert sind und keinen Ort finden, der sie wirklich fordert. Die, die Schwierigkeiten haben, Frustrationen auszuhalten. Die, die schlecht im Team arbeiten. Die, die viel Zeit mit Bildschirmen verbringen und kaum echte Naturerfahrung kennen.

Kurz: Kinder, die einfach etwas brauchen, das sie wirklich begleiten und unterstützen kann – egal ob sie laut oder leise sind, auffällig oder unsichtbar.

Kinder mit besonderem Förderbedarf

AD(H)S, Autismus-Spektrum, Entwicklungsverzögerungen, emotionale Auffälligkeiten, Verhaltensschwierigkeiten, Traumafolgestörungen, Mutismus,… Das Pferd ist für viele dieser Kinder genau das, was kein Therapieraum bieten kann: reale, körperliche, unverfälschte Resonanz.

Kinder in Kooperation mit Institutionen

Reitpädagogik muss nicht immer über Eltern gebucht werden. In Kooperation mit Schulen, Kindergärten (mit oder ohne integrativem Schwerpunkt), Jugendhilfeträgern und sozialen Einrichtungen erreicht sie Kinder, die über den privaten Weg keinen Zugang hätten – auch in sozialen Brennpunkten, wo genau diese Kinder am meisten von der Arbeit mit Pferden profitieren würden.

Ich arbeite mit Kindern ab ca. 3–4 Jahren bis ins Jugendalter. Jede Altersgruppe braucht andere Ansätze, andere Aufgaben, andere Pferde.

Was passiert in einer typischen Reitpädagogik-Stunde?

Es gibt keine „typische“ Stunde – das ist das Wesen der Reitpädagogik. Jede Stunde reagiert auf die Gruppe, auf die Kinder, auf den Tag. Aber es gibt eine Struktur, die sich bewährt hat.

Eine Gruppeneinheit dauert in der Regel 45 Minuten. Bei der Einzelförderung sind es oft nur 20 Minuten – je nach Alter, weil die Konzentrationsfähigkeit jüngerer Kinder das vorgibt. Weniger ist hier mehr.

Ankommen (ca. 5 Min)

Kinder kommen nicht als leere Blätter. Sie kommen mit dem Schulstress, dem Streit mit dem Bruder, der Müdigkeit. Der erste Kontakt mit den Pferden gibt uns sofort ein Bild: Wie gehen die Kinder heute auf die Tiere zu? Vorsichtig? Stürmisch? Abgelenkt?

Bodenarbeit und Beziehungsaufbau (ca. 10 Min)

Bevor jemand auf ein Pferd steigt, wird Beziehung aufgebaut. Putzen, führen, einfache Aufgaben. Das Pferd zeigt hier bereits: Wer ist heute in der Gruppe? Was bringen sie mit?

Pädagogischer Kern (ca. 25 Min)

Hier passiert die eigentliche Förderung – durch gezielte Aufgaben auf dem Pferd oder zu Fuß. Nicht „jetzt reiten wir einen Kreis“, sondern Aufgaben, die genau die Kompetenzen ansprechen, die diese Gruppe gerade braucht. Bei uns immer spielerisch, immer mit einem Abenteuer, das die Kinder gemeinsam bestreiten.

Für eine Gruppe, die Teamfähigkeit übt: Aufgaben zu zweit, gemeinsame Entscheidungen, Pferd führen ohne zu reden. Für ein Kind, das Selbstvertrauen aufbaut: kleine, schaffbare Herausforderungen, an denen sie Stück für Stück wachsen und stabiles Selbstbewusstsein aufbauen.

Weil die Förderung als Spiel erlebt wird und nicht als Therapie, blühen besonders therapiemüde Kinder hier auf – Kinder, die in klassischen Therapiesettings längst dicht gemacht haben. Sie machen Fortschritte, die sie aufgrund des Settings in klassischen Therapien nicht erreichen würden. Das Pferd fragt nicht, ob du heute Lust hast. Es reagiert einfach. Und genau das erreicht diese Kinder.

Nachbereitung und Reflexion (ca. 5 Min)

Was haben wir heute erlebt? Was hat das Pferd gezeigt? Kinder können oft sehr präzise benennen, was sie gespürt haben – wenn man sie fragt.

Was Reitpädagogik nicht ist

Reitpädagogik ist kein Ponyreiten.

Ponys, die täglich stundenlang im Kreis laufen, von Kind zu Kind weitergereicht werden – von Anbietern, denen weder das Wohlbefinden des Tieres noch das des Kindes wirklich am Herzen liegt. Diese Pferde haben gelernt: Meine Signale werden nicht gehört. Meine Bedürfnisse zählen nicht. Sie funktionieren – bis sie es nicht mehr tun.

Denn Dauerstress macht Tiere nicht zahm. Er macht sie unberechenbar. Beißen, treten, losreißen – das sind keine Ausnahmen. Das sind die Reaktionen von Tieren, die keine andere Sprache mehr haben.

Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Lange vor meinem Studium habe ich als junges Mädchen als „Führmädchen“ gearbeitet und gesehen, was mit Kindern passiert, wenn ein überlastetes Pony reagiert. Der Schreck. Der Sturz. Die Tränen. Und das Schweigen danach, das viel lauter ist.

Angst entwickelt sich nicht immer laut. Manchmal entsteht sie in einem Moment, den die Eltern für harmlos hielten.

Meine Überzeugung: Jedes pferdische Angebot für Kinder braucht einen pädagogischen Mindeststandard. Weil kleine Seelen empfindlich sind – und weil das, was in einem unachtsamen Moment entsteht, später als Angststörung oder Traumafolge mühsam wieder repariert werden muss. Wenn es sich überhaupt reparieren lässt.

Es ist immer leichter, von Anfang an das Richtige zu wählen.

Reitpädagogik ist keine Reittherapie. Wer Reittherapie anbietet, ohne therapeutische Grundausbildung zu haben, therapiert nicht – auch wenn der Berufsname selbst nicht geschützt ist. Was geschützt ist: die tatsächliche Ausübung von Heilkunde. Wer therapeutische Wirkung suggeriert ohne die Qualifikation dafür zu haben, handelt unseriös und möglicherweise rechtswidrig.

Reitpädagogik ist nicht automatisch teurer Freizeitspaß. Sie kann in Kooperation mit Schulen, Jugendämtern und sozialen Einrichtungen angeboten werden – als Förderung für Kinder, die sie sonst nie bekämen.

Was brauche ich, um Reitpädagogik anzubieten?

Eine Frage, die ich ständig bekomme – und die keine einfache Antwort hat, weil sie von Bundesland zu Bundesland und von Amt zu Amt variiert.

Fachliche Qualifikation: Da Reitpädagogik kein geschützter Beruf ist, reicht ein Zertifikat allein nicht als Nachweis. Was zählt: eine fundierte pädagogische oder soziale Grundausbildung der Person – und eine Zusatzqualifikation, deren Konzept von jemandem mit echtem fachlichen Hintergrund entwickelt wurde und die pädagogische Grundlagen, praktische Arbeit mit Pferden und Kindern sowie Sicherheitsaspekte umfasst.

§11 Tierschutzgesetz: Wer gewerblich mit Tieren arbeitet und dabei Kinder involviert, braucht in der Regel eine Erlaubnis nach §11 TierSchG – konkret: einen Sachkundenachweis Pferdehaltung. Die genauen Anforderungen prüft das zuständige Veterinäramt.

Versicherungen: Betriebshaftpflicht, (Schul-)Pferdehaftpflicht, Reitlehrerversicherung. Eltern können zusätzlich eine Unfallversicherung für ihr Kind abschließen – das sind die drei Basics. Kein Programm ohne diese drei.

Was verdient man als Reitpädagogin?

Für Eltern: Was eine reitpädagogische Einheit kostet, hängt von Gruppengröße, individuellem Förderbedarf, Qualifikation der Reitpädagogin und Region ab. Pauschale Preisangaben sind deshalb kaum aussagekräftig.

Ein konkretes Beispiel aus meiner Praxis: Bei Naturalkids® zahlen Eltern 665 Euro (Stand Mai 2026) für 17 Einheiten pro Halbjahr – bei einer Gruppe von mindestens 6 Kindern. Das sind rund 39 Euro pro Einheit und Kind.

Zum Vergleich: Eine Stunde in der Kfz-Werkstatt kostet 150 Euro. Niemand diskutiert das. Für die professionelle pädagogische Förderung ihres eigenen Kindes dagegen – durch eine ausgebildete Fachkraft, mit lebendigen Tieren – sind viele Eltern nicht bereit, entsprechend in die Tasche zu greifen. Das ist kein persönlicher Vorwurf. Aber es ist ein gesellschaftliches Problem.

Wer außerdem bedenkt, dass viele Reitpädagoginnen bewusst mit kleineren Gruppen arbeiten – um jedem Kind wirklich gerecht zu werden – rechnet schnell: Bei 3 oder 4 Kindern pro Gruppe bleiben nach Pferdehaltung, Versicherungen und Weiterbildung kaum Einnahmen, von denen eine Fachkraft leben kann.

Wer deutlich günstiger anbietet als marktüblich, sollte hintergefragt werden: Was geht dabei auf Kosten der Tiere? Der Qualität? Oder beider?

Für Reitpädagoginnen: Ein Unternehmen muss mit seinen Einnahmen alle Kosten decken – nicht nur Pferdehaltung, Versicherungen und Weiterbildung, sondern auch die eigenen Lebenshaltungskosten. Krankenversicherung. Altersvorsorge. Urlaub. Krankheitstage ohne Lohnfortzahlung.

Ein verbreiteter Denkfehler: Wer nebenberuflich arbeitet und noch einen sicheren Hauptjob hat, glaubt, günstiger anbieten zu können – schließlich „braucht“ man das Geld ja nicht wirklich. Das mag sich kurzfristig bequem anfühlen. Langfristig schadet es der gesamten Branche: Wer zu günstig anbietet, drückt die Preise für alle nach unten und macht es für die, die hauptberuflich davon leben wollen, noch schwerer.

Professionelle Arbeit verdient professionelle Vergütung – unabhängig davon, ob sie neben- oder hauptberuflich geleistet wird. Mehr zur Kalkulation: Wie viel verdient man als Reitpädagogin?

Warum ich seit über 15 Jahren nichts anderes machen will

Ich habe Naturalkids® nicht gegründet, weil ich einen Businessplan hatte. Ich habe es gegründet, weil ich gesehen habe, was mit Kindern passiert, wenn sie wirklich mit Pferden arbeiten dürfen – nicht auf ihnen, sondern mit ihnen.

Ich habe Kinder gesehen, die in der Schule als „schwierig“ galten und bei den Pferden plötzlich Ruhe fanden. Kinder, die nie Erfolg kannten und auf einem Pferd merkten: Ich kann das. Ich entscheide. Es hört auf mich.

Ich habe auch Reitpädagoginnen beobachtet, die diese Arbeit liebten – und aufhörten, weil ihnen niemand gezeigt hatte, wie man davon leben kann. Wie man Preise setzt, die das Business tragen. Wie man Kunden findet, die verstehen, was hier passiert.

Dafür gibt es den Naturalkids® Club.

Wenn du als Reitpädagogin so arbeiten möchtest

Diese Art zu arbeiten ist erlernbar. Nicht das Herz, das du mitbringst – das hast du schon. Aber die Struktur, die Methode, die fachliche Fundierung, das Business drumherum.

Der Naturalkids® Club ist die Gemeinschaft von Reitpädagoginnen und -pädagogen, die genau das aufbauen wollen: eine Praxis, die fachlich stark ist, wirtschaftlich trägt, und die Arbeit mit Kindern und Pferden so macht, wie sie gemacht werden sollte.

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2 Kommentare

  1. Sehr gut erklärt.
    Es würde der Branche sicherlich gut tun die Begriffe Reitpädagogik und Reittherapie zu schützen aber und diesen auch entsprechende Qualifikationen beizumessen.

    1. Hallo Jessica,

      Definitiv. Es gibt verschiedene Arbeitsgruppen und Interessengemeinschaften, aber auch hier keinen einheitlichen Standard.

      Und so lange, wie es das nicht gibt, wird es nötig sein, immer und immer wieder aufzuklären und seinen Beruf zu schützen.

      Ganz liebe Grüße und danke für deinen Kommentar.
      Marina

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